Image von Discountprodukten

Markenartikler dürften angesichts der Resultate des aktuellen HORIZONT-Markenbarometers erschüttert sein:

Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) halten Discount-Produkte im Vergleich zu Markenartikeln für gleich gut oder gar besser.

Nur 20 Prozent der Verbraucher halten sie dagegen für schlechter oder viel schlechter.

Sogar der Service der Discounter kommt äußerst gut weg: 70 Prozent haben noch nie schlechte Erfahrungen gemacht und lediglich 18 Prozent manchmal.

Als Grund für die günstigeren Preise von Aldi und Co nennen die meisten Verbraucher das schmalere Sortiment sowie den Einkauf großer Mengen (jeweils 55 Prozent der Befragten).

Der beliebteste Discounter ist Aldi, der von 50 Prozent der Befragten am häufigsten
frequentiert wird. Auf den weiteren Plätzen folgen Lidl (22 Prozent), Plus (9 Prozent) und Penny (7 Prozent).

Für die Studie wurden im November und Dezember 2003 2013 Personen ab 16 Jahren von IMAS international befragt.

LC1

Müller Milch relauncht Nestle LC1

Der Probiotik-Pionier Nestle LC1, der seit Sommer 2003 vom Lizenznehmer vermarktet wird, zeigt sich mit einem Relaunch und einem neuen TV-Spot.

Der Auftritt kommuniziert die positiven Auswirkungen des Joghurt für die Darmflora.

Neben Vater, Mutter und Sohn am Frühstückstisch zeigt das Commercial daher animierte
LC1-Männchen, die im Darm ihre Arbeit verrichten.

Markenpiraterie

Markenpiraterie zerstört 70.000 Jobs

Die Schwemme gefälschter Markenprodukte kostet nach Einschätzung von Experten tausende von Arbeitsplätzen.

“Produktpiraterie nimmt weltweit explosionsartig zu”, sagte Volker Spitz, Vorsitzender der Vereinigung zur Bekämpfung von Produktpiraterie, in München.

Statistisch sei in Deutschland bereits jedes zwölfte Markenprodukt gefälscht.
Plagiate machten inzwischen zehn Prozent des Welthandels aus und zerstörten jährlich bis zu 70.000 Arbeitsplätze allein in Deutschland.

Die Vereinigung rief die Verbraucher auf, auf den Kauf von billigen, aber offenbar
gefälschten Markenprodukten zu verzichten. Zum Teil würden die Plagiate in Kinderarbeit hergestellt.

Zu einer Hochburg der Markenpiraterie hat sich nach Einschätzung von Experten China entwickelt. Dort sei sei das Kopieren von T-Shirts, Jeans, DVDs, Spielwaren, Software oder Autoteilen zu einem eigenständigen, hoch profitablen Industriezweig geworden.

Spitz fordert, dass die Europäische Union Druck auf die Staaten ausüben müsse, in denen besonders viel gefälscht wird. Dort müssten die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um gegen Markenpiraterie vorgehen zu können.

Jugend Marken

Bravo Faktor Jugend die Siebte: Jugendliche Lebenswelten

Die zentrale Botschaft der siebten Studie ‘Marken und Trends’ aus der Forschungsreihe Bravo Faktor Jugend:

Jugendliche finden sich selbst zuverlässig, vernünftig und normal,
wären aber gerne selbstbewusst, erfolgreich und cool.

Beim Konsum orientieren sie sich gerne an anderen und setzen auf bekannte Marken und Geschäfte.

Was Marken in den Fokus bringt?
Die Clique und die Präsenz der Marke in Werbung und Medien sind die beiden Kernpunkte, die hier ganz vorne stehen.

71 Prozent der Jugendlichen gehen davon aus, dass das Aussehen in der Zukunft wichtiger sein wird als der Charakter.

58 Prozent glauben, dass Jugendliche ihr Geld schneller ausgeben werden und 77 Prozent erwarten, dass Markennamen immer wichtiger werden.

Durchgeführt wurde die Studie, die auf Interviews mit 738 Jugendlichen basiert, vom Institut Iconkids & Youth im Auftrag von Bauer Media. In 15 Produktbereichen wurden 108 Marken gestützt abgefragt, in 7 weiteren Produktbereichen wurden Marken ungestützt erhoben.

Marken gegen Discount

Oetker-Marken stemmen sich erfolgreich gegen Discount-Boom

Der Lebensmittelriese lässt sich auch in Geiz-ist-geil-Zeiten nicht stoppen und hat im vergangenen Jahr im In- und Ausland beim Umsatz mit seinen Markenprodukten deutlich zugelegt.

Jeden vierten Euro nimmt das Bielefelder Unternehmen dabei mit Pizza ein. Jetzt liebäugelt Oetker zudem mit dem Einstieg in den Markt für Wellnesskost.

Die internationalen Erlöse des Oetker-Lebensmittelgeschäftes wuchsen um 5,6 % auf 1,12 Mrd. €, sagte Firmenchef August Oetker am Dienstag in Bielefeld. “Unser Wachstum in kritischer Zeit ist ein Beweis dafür, dass starke Marken ihre Geltung beim Verbraucher behalten.”

Fast jeden zweiten Euro setzte das Unternehmen 2003 im Ausland um.
Tiefkühlpizza sei weiter wichtigstes Segment der Produktpalette. Hier erzielte Oetker 27 % des Umsatzes (Vorjahr: 26 %) und blieb mit 37,5 % Marktanteil in Deutschland Marktführer – ebenso in acht weiteren der elf Oetker-Sortimente.

Auch im europäischen Ausland nehme Oetker häufig Spitzenpositionen ein.
“Es leiden vor allem die wenig profilierten Marken unter der Discounter- und Geiz-Hausse”, schilderte Oetker. Trotz des getrübten Konsumklimas in Deutschland habe Oetker im Inland beim Umsatz um 2,6 % auf 581 Mill. € zugelegt.
Damit wuchs Oetker mehr als doppelt so stark wie die deutsche Ernährungsbranche.
Der Auslandsumsatz kletterte um 9,2 % auf 539 Mill. €. Zur Ertragslage gab es
keine konkreten Angaben, sie sei jedoch “zufrieden stellend”.

Oetker rechnet für 2004 ebenfalls mit einem guten Geschäftsjahr.

Duft Marken

“Top Ten der Düfte”

Frauen Deutschland:

  1. Flower by Kenzo
  2. Dolce & Gabbana Light Blue
  3. Davidoff Cool Water Woman
  4. Chanel No. 5
  5. Laura Biagiotti Roma
  6. Jil Sander Sun
  7. Joop! Femme
  8. Glow by J-Lo, Jennifer Lopez
  9. Escada Ibiza Hippie
  10. Laura by Laura Biagiotti”

Männer Deutschland

  1. Jean Paul Gaultier Le Male
  2. Davidoff Cool Water
  3. Fahrenheit, Dior
  4. Hugo by Hugo Boss
  5. Baldessarini, Hugo Boss
  6. Boss, Hugo Boss
  7. L’Eau d’Issey pour Homme, Issey
  8. Davidoff Echo
  9. Laura Biagiotti Roma Uomo
  10. Gucci Rush for Men

Deutsche vertrauen Traditionsmarken

Deutsche vertrauen Traditionsmarken, aber Handelsmarken legen zu

Markenklassiker wie Nivea, Persil, Schwarzkopf, Siemens, Miele, AOL, TUI und Sparkasse genießen weiterhin das meiste Vertrauen der Deutschen.
Allerdings haben die Traditionsmarken ihre Vorreiterrolle nicht gepachtet.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Neuauflage der Reader’s Digest-Studie “European Trusted Brands 2004”. Ihr zufolge sind für die deutschen Konsumenten mehr Marken vertrauenswürdig denn je. Damit wird es für die Marken-Klassiker aufwändiger, ihre Spitzenposition auf Dauer zu halten.

Gleichzeitig haben die als günstiger geltenden Handelsmarken ihren Platz in der Gunst der
Verbraucher erobert – allen voran Aldi.

Bei der Frage nach dem vertrauenswürdigsten Handelsunternehmen vereinigte der Discounter 22 % der Verbraucherstimmen auf sich, Edeka erreichte 11 und Lidl 8 %.

Offenbar weiß der Verbraucher, dass auch hier “Markenprodukte” mit angeboten werden und
dass selbst die mit einem Handelslabel gekennzeichnete Ware überzeugen kann, wenn Qualität, Preis und Leistung stimmen.

Auffällig sind auch die Akzentverschiebungen in der Kategorie der vertrauenswürdigsten Marken. Bei den Automobilen punktete Volkswagen knapp vor Mercedes, bei der Bekleidung C&A vor Hugo Boss.

Immer mehr Deutsche haben offenbar einen sehr kritischen Blick für das Verhältnis von Preis
und Leistung.

Die Befragten nannten in 29 Produktkategorien über 4.800 Marken – ein Zeichen dafür,
wie stark Marken inzwischen konkurrieren.

Babies in den USA werden nach Marken benannt

Wie eine Untersuchung ergab, wenden sich Amerikaner immer stärker der populären Kultur zu, wenn es um die Namensfindung für ihr Baby geht.

Zwei Jungen, einer in Michigan und einer in Texas, wurden sogar ESPN getauft, nach dem populären Sportfernsehkanal.

Psychologie Professor Cleveland Evans entdeckte den Trend bei der Analyse der US Social Security Daten von 2000. Prof. Evans von der Bellevue Universität in Nebraska, studiert Baby Namen in den USA seit 25 Jahren.

“Darin liegt kein Unterschied zum 19. Jahrhundert, als Eltern ihre Kinder “Ruby” oder
“Opal” nannten. Es zeigt ihre Hoffnungen.”

Prof. Evans fand Auto Modelle als Inspirationsquelle. 22 Mädchen wurden als “Infiniti” angemeldet, während 55 Jungen auf “Chevy” hören und fünf Mädchen auf Celica.

Sieben Jungen tragen den Namen Del Monte – nach der Nahrungsmittelmarke – und nicht
weniger als 49 Jungen wurden Canon benannt, nach der Kamera.

Designer Firmen und Bekleidungsmarken waren ebenso präsent mit nahezu 300 Mädchen namens “Armani”, sowie sechs Jungen namens “Timberland” and sieben “Denim”.

In manchen Fällen hatten die Eltern offensichtlich andere Dinge im Sinn, sechs Jungen wurden nach einem Cognac “Courvoisier” benannt.