BMW lizenziert Uhren

Laut Bericht hier von LicenseGlobal hat BMW eine Markenlizenz für Uhren und Smart-Uhren vergeben.

Lizenznehmer ist Fossil, die bereits ein umfangreiches Portfolio an Markenlizenzen hält. Zuvor lag eine Uhren-Lizenz bei der Ball Watch Company.

Das Lizenzgebiet ist weltweit.

Erste Produkte sollen 2019 auf den Markt kommen, die Lizenz läuft bis Ende 2013.

Distribution erfolgt über die PoS von BMW und das Einzelhandels-Netz von Fossil.

BMW licenses watches

As reported here by LicenseGlobal, BMW has signed a brand license for watches and smart watches.

The licensee is Fossil Group, which holds a broad portfolio of brand licenses already. A license had been with the Ball Watch company before.

The territory is worldwide.

First products are expected in 2019, the agreement runs through 2023.

Distribution will be via BMW retail channels and the retail network of Fossil.

BMW lizensiert Brillen in Amerika

Aspex Eyewear, Inc. gab hier die Lizenz bekannt.
Sie umfasst optische und Sonnenbrillen.

Das Lizenzgebiet ist der gesamte Amerikanische Kontinent, Nord-, Mittel-, Süd-Amerika und die Karibik.

Ware soll im Frühjahr 2013 in die Läden kommmen.

Nach der Uhrenlizenz vergibt BMW damit zum zweiten Mal an einen eher kleineren Lizenznehmer.

BMW Eyewear License

Aspex Eyewear, Inc. announced an exclusive brand license for BMW optical eyewear and sunglasses.

After its recent watch license, this is the 2nd time, BMW has chosen a rather small licensee.

This licensing agreement is the first for BMW in the Americas.
The territory includes North America, Central America, South America and the Caribbean.
First deliveries are expected in early 2013.

BMW Uhren Lizenz

Nach vielen anderen Automarken kündigte nun auch BMW eine Lizenz für Uhren an.
Der Lizenznehmer ist die Ball Watch Company.

Für viele sind Uhren eine selbstverständliche Markenerweiterung von Autos. Technik, Design, Metall, Männer, Prestige, alles scheint zu passen.

Allerdings gibt es nur sehr wenige erfolgreiche Lizenzen. Wie viele Menschen kennen Sie, die Mercedes fahren? Und wie viele, die eine Mercedes Uhr tragen?

Eine der wenigen erfolgreichen Markendehnungen von Auto zu Uhr ist die legendäre Titan-Uhren-Serie von Porsche Design, eine Kollaboration mit IWC, aus den Achzigern.

Unter Anderen sind zwei Gründe für Scheitern auszumachen.

Der erste sind billige Merchandising Uhren. Häufig als Geschenkartikel produziert, verderben diese den seriösen Eintritt ins Uhrensegment.

Der zweite sind Markt-gegebene Preisgrenzen.
Wer gegen Marktführende Uhren-marken wie Rolex, Omega, Breitling und ähnliche auch im Preis antritt, muss mehr als eine Marke mitbringen.
Das haben auch Modemarken wie Calvin Klein und Armani lernen müssen.

BMW Watches

BMW has announced a brand license with Ball Watch Company for watches.
This follows recent announcements about watch licenses by Ferrari.

Car brands and watches have a long history. And to many, they seem like a natural brand extension. But very few have been a success. Or how many men do you know, wearing a Mercedes watch?

One of the exceptional successes was Porsche design with its iconic titanium watches from the eighties, a collaboration with IWC.

One of the hurdles in licensing are price boarders.
If you sign a watch license and your product is more expensive than category leaders, for example Rolex. Omega, Breitling, then you better deliver an extraordinary product justifying the price.

Another reason for failed car brand watch licenses have been cheap merchandising watches. Sometimes built as presents and give-aways, those can ruin a category for the brand for a long time.

BMW schult mit eigener Marken-Akademie

Was eine großartige Einrichtung:

“Die BMW-Group hat am Donnerstag ihre Marken-Akademie der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die vor drei Jahren gegründete Brand-Academy des Unternehmens soll das Verständnis für die drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce bei Mitarbeitern, Handelspartnern und Agenturen fördern.
In eintägigen Seminaren lernen Teilnehmer dort Grundwissen zu Marken im allgemeinen und die Ausrichtung der drei Unternehmensmarken kennen.

“Für den langfristigen Erfolg ist es unabdingbar, dass Mitarbeiter und Partner die unterschiedlichen Identitäten der Marken verstehen und die Differenzierungsmerkmale zum Wettbewerb kennen”, so BMW-Marketing- und Vertriebsvorstand Michael Ganal.

In dem firmeneigenen Institut im Norden Münchens werden jährlich etwa 2.500 Teilnehmer geschult. Der Großteil sind BMW-Führungskräfte.

Die BMW-Brand-Academy betreibt außerdem Grundlagenforschung und ist interner Dienstleister für die Marketingabteilungen des Automobilkonzerns.”

Nicht nur wird jeder Mitarbeiter auf die Marke(n) eingeschworen, jährlich verlassen 2.500 Botschafter der Marke das Institut.

Markenwerte in DAX und STOXX

Der Stern sinkt: DaimlerChrysler musste das Feld räumen.

Die wertvollste deutsche Marke kommt nun nicht mehr aus Stuttgart, sondern aus Bonn: Die Deutsche Telekom hat den Sprung von Platz drei auf Platz eins geschafft. DaimlerChrysler dagegen landete auf dem dritten Platz.

Dies ist das Ergebnis des Markenwert-Rankings der Dax-30-Unternehmen der BBDO Germany in Düsseldorf zusammen mit Bernd Wirtz, Professor für Markenmanagement an der Universität Witten/Herdecke.

BBDO-Chef Olaf Göttgens Fazit lautet: „Die Top-Ten sind dominiert von den Autoherstellern und Finanzdienstleistern. Die meisten wertvollen Marken kommen aus diesen Branchen und machen insgesamt die Hälfte der Top-Ten aus.“

Das ist auch logisch.
Denn gerade im Finanzdienstleistungsbereich ist die Marke entscheidend für die Kundenbindung, da es sich um immaterielle Produkte handelt.

Bei Autos dagegen zählt wie eh und je das Image und mit dem verbindet der Kunde eine bestimmte Produktqualität.

Die Top-Ten sind dieselben Kandidaten wie im vergangenen Jahr – nur auf anderen Plätzen.

„Im Langfristvergleich hat sich die Deutsche Post am besten entwickelt“, urteilt Göttgens. Als die Marken mit der stärksten Kontinuität lobt er DaimlerChrysler, Allianz, BMW und Deutsche Telekom.
Auch die Deutsche Bank bewegt sich seit vier Jahren stets zwischen Platz drei und vier.

Das Thema Markenführung nehmen die Unternehmenslenker immer ernster. Insbesondere weil die Bilanzvorschriften der EU vorsehen, dass bei Unternehmensverkäufen und
-übernahmen der Markenwert bilanziert werden muss.

Wirtz erwartet: „Wahrscheinlich werden die Unternehmen bald den Wert ihrer Marke in der Bilanz aufführen müssen.“ Damit wird sie einer der wichtigsten Werte des Unternehmens werden.

Hinzu kommt: Die Unternehmenslenker haben, so Göttgens, verstanden, dass die Produkte immer austauschbarer sind. Allein die Marke sei es, die für Konsumenten beim Kauf
oft ausschlaggebend ist. Die Handymarke Nokia hat es vorgemacht, erklärt BBDO-Chef Göttgens.

Nokia führt am Handymarkt – ohne dass es eine besondere technische Überlegenheit hierfür gebe.

Krass auch die Autos: „Beim Autokauf entscheidet zu 70 % allein die Marke, was gekauft wird,“ so der Düsseldorfer. Bestes Beispiel seien der VW Sharan, der Ford Galaxy und der Seat Alhambra, die fast baugleich sind – bis auf Kühlergrill und einzelne Designteile – und alle in Portugal gefertigt werden.
Dennoch: Der Sharan verkauft sich fast dreimal so gut wie der Alhambra, der Galaxy
liegt in der Mitte – obwohl der Sharan der teuerste ist.
Die Kosumenten wissen dies auch.
Wirtz ergänzt: Ähnliches gelte für die Premium-Geländewagen Porsche Cayenne und den VW Touareg.

Neu ist: „Auch Nicht-Konsumartikler und Handel entdecken jetzt das Thema Marke“, beobachtet Göttgens. Der Handelsriese Metro zum Beispiel leistet sich seit vergangenem Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Printkampagne.

Marke Toyota ist mehr wert als Mercedes

Mercedes ist nicht mehr die wertvollste Automobilmarke der Welt.

Das ergibt sich aus der aktuellen Bewertung der Markenberatungs-Agentur Interbrand, NY.

Im bislang vierten Ranking hat sich Toyota mit einem Markenwert von 18,2 Mrd. Euro auf Rang neun vor den deutschen Rivalen geschoben. Der fiel mit einem gleich bleibenden Markenwert von 17,1 Milliarden Euro um einen Platz auf Rang elf zurück.

Dagegen verbesserte sich BMW um zwei Plätze auf Rang 17.

Außerdem schafften es Porsche (74) und Audi (81) erstmals unter die 100 wertvollsten Brands.

Als höchster Neueinsteiger kommt Siemens auf den Rang 39. Mit SAP (34), Volkswagen (48), Adidas (69) und Nivea (97) sind vier weitere deutsche Marken im Ranking vertreten.

Die größten prozentualen Wertsteigerungen aller Marken verzeichneten Apple, Samsung, HSBC,
Yahoo und Amazon.

Dagegen mussten Kodak, Nintendo, Nokia und AOL die höchsten Wertverluste hinnehmen.

Vier der fünf Top-Gewinner sind Marken aus dem Technologie-Sektor, während etablierte Brands wie Coca-Cola, Microsoft und Disney ebenfalls Markenwert einbüßten.