AB Inbev verkauft einige Marken

Anheuser-Busch InBev has unterzeichnete einen Vertrag über den Verkauf von fünf Bier Marken in Ost-Europa and die Japanische Asahi. Der Kaufpreis beläuft sich auf US$ 7,8 Milliarden.

Asahi wird die Marken in der Tschechischen Republik, Slowakei, Polen, Ungarn und Rumänien übernehmen zuzüglich weiterer Vermögenswerte, die im Besitz der SAB Miller vor dem Zusammenschluss mit AB InBev lagen. Zu den Markenrechten gehören Pilsner Urquell (ohne die USA und Puerto Rico), Tyskie, Lecher und Dreier.

Coach übernimmt Kate Spade

Coach wird  Kate Spade kaufen. Der Kaufpreis beträgt 2,4 Milliarden US Dollar in bar. Beide Unternehmen sind börsennotiert, beide Marken sind in zahlreiche Kategorien lizenziert. Coach u. A. für Uhren, Parfum und Brillen, Kate Spade für Uhren, Brillen, HeimTex, Accessoires, Wäsche und Socken.

Kate Spade zielt auf etwas jüngere Kundinnen ab und lizenziert breiter.

Die Akquisition soll im 3. Quartal 2017 abgeschlossen sein.

Zuvor erwarb Coach bereits Stuart Weitzman.

Markenbewerter qualifizieren

Laut WSJ arbeitet man in den USA an einer Zertifizierung für Bewerter von immateriellen Vermögenswerten wie Marken und Patenten.

Das American Institute of CPAs (certified public accountants) hat die Führung dabei übernommen.

Das Zertifizierungs-Programm soll 30 Stunden Weiterbildung beinhalten und über US$1.000 kosten.

AICPA arbeitet mit der American Society of Appraisers und der Royal Institution of Chartered Surveyors, ein Ergebnis soll Ende des Jahres vorliegen.

Im Wesentlichen geht es dabei um die Frage der Dokumentation, wie eine Bewertung zustande kam. Konsequent umgesetzt wäre dies das Ende diverser Mondpreise und Rankings mit der berühmten schwarzen Box.

Initiiert wurde das Verfahren durch mehrere Hinweise der Securities and Exchange Commission (SEC), die seit der Finanzkrise Handlungsbedarf sieht.

Sports Direct verkauft Marke Dunlop

Laut Berichten hat Sports Direct die Marke Dunlop – inklusive Geschäftsbetrieb und Marken-Lizenzen – an Sumitomo Rubber verkauft.

Der Kaufpreis beträgt 137,5 Millionen US Dollar.

Sports Direct behält eine kostenlose Dunlop Marken-Lizenz für Abrbeits- und Schutzkleidung.

Dunlop ist in UK, Europa, Teilen Asiens, USA und Kanada aktiv. Für das Geschäftsjahr 2015/16 mit Ende im April betrug der Umsatz 42,64 Millionen Britische Pfund, bei Aktiva i.H.v. 41,76 Millionen GBP und Gewinn vor Steuern von 4,06 Millionen GBP.

Mahindra kauft BSA

Classic Legends Pvt Ltd, Teil der Mahindra, erwarb die Britische BSA Company.

Der Kaufpreis von 28,33 Pfund pro Aktie summiert sich auf ca. 34 Mio. Pfund.

BSA lizenziert Motorrad Marken. Mit Hauptsitz in GB ist die Firma darüber hinaus in Japan, Singapur, Malaysia, USA, Mexiko und Kanada mit Niederlassungen präsent.

Bereits im letzten Jahr erwarb Mahindra 51% an Peugeot Motorcycles.

EMSA und WMF verkauft

Die börsennotierte aus SEB-Gruppe aus Frankreich übernimmt alle Gesellschaftsanteile an dem Haushalts- und Gartenprodukte-Hersteller Emsa GmbH.

Die börsennotierte SEB-Gruppe gehört mit weltweit über 25.000 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern für Haushalts- und Elektrokleingeräte. Zu den Marken des Gruppenportfolios zählen Krups, Moulinex, Rowenta und Tefal.

Von KKR erwarb SEB zudem die WMF-Gruppe. Für diese zahlt Seb 1,02 Milliarden Euro in bar und übernimmt 565 Millionen Euro Schulden. Dazu kommen Pensionsverpflichtungen über 125 Millionen Euro.

WMF hält die Marken WMF, Silit, Kaiser, Schaerer und Hepp.

JAB erwirbt Krispy Kreme

Krispy Kreme wurde übernommen von JAB Holding Co.

Der Kaufpreis beträgt 1.35 Milliarden US Dollar.

JAB Holding Co. besitzt bereits Marken wie Bally, Belstaff und Jimmy Choo. Die Familie hält zudem 15% an Reckitt Benckiser und 70% an Coty Inc.

Zuletzt investierte die Familie massive im Kaffee Markt mit Peet’s Coffee & Tea, Caribou Coffee, Keurig und D.E Master Blenders 1753.

Die Markenlizenz für Kaffee unter Krispy Kreme liegt bei Segafredo.

LVMH verkauft Donna Karan / DKNY

Laut Berichten verkauft LVMH – normalerweise dafür bekannt, Marken zu erwerben, zu pflegen und zu halten – die Marken Donna Karan und DKNY.

Der Käufer ist G-III Apparel Group, Ltd. Neben den eigenen Marken rund um G. H. Bass und ein Joint Venture mit Karl Lagerfeld ist G-III zumeist als Lizenznehmer bekannt. Es hält Markenlizenzen unter Anderem von Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Kenneth Cole, Cole Haan, Guess?, Jones New York, Ellen Tracy, Levi’s und Dockers. Im Sport arbeitet G-III auch mit NFL, NBA, MLB, NHL, College- und Universitäts-Teams.

Der Kaufpreis für Donna Karan International, Inc., soll 650 Millionen US Dollar betragen.

Donna Karan und DKNY haben eine bewegte Geschichte, auch mit Rückschlägen.

Die Marken sind in diverse Kategorien lizenziert wie Parfum, HaKa, KOB, Brillen, Wäsche, HeimTex und Porzellan.