Land Rover Smartphone

Der Smartphone Markt ist schwierig, wie Blackberry letztes Jahr zeigte, als es die Produktion einstellte und eine Lizenz an TCL vergab.

Nach zahlreichen anderen Marken bringt 2017 nun Jaguar Land Rover, zurzeit im Besitz der Indischen Tata Motors, Smartphones und Zubehör via Lizenz auf den Markt.

Der Lizenznehmer ist Bullitt Group, die zuvor schon mit Marken wie CAT, Caterpillar und dem Englischen Baumaschinenhersteller JCB gearbeitet haben.

Ducati Handy in Indien via Markenlizenz

India PR Wire publiziert in Englisch die Nachricht vom Ducati Handy V6200.

Die Lizenz wurde von Ducati Motors Plc. an Videocon Industries vergeben. Das GPS-Handy hat einen Kompass, Thermometer, Barometer, Höhenmesser, UV Sensor und zeigt Sonnenphasen an. Weitere Ausstattungen sind ein rutschfestes verschraubtes Gehäuse, staubgeschützte Tasten und eine LED Lampe.

Zunächst ist das Handy nur in Indien verfügbar.

Ein Mobiltelefon von Levi’s?

Im September bringt Levi’s in Lizenz ein Mobiltelefon auf den Markt. In der Pressenotiz hier spricht Levi’s von der “einzigartigen Idee” einer Kette zur Befestigung des Telefons an der Hose.
Uns erscheint weder die Idee noch die Kette einzigartig, aber vielleicht haben wir Details übersehen.

Offensichtlich aber ist, dass derzeit viele gute Qualitätsmarken auf diverse Züge aufspringen wollen: “Design ist die neue Kunst” oder “Innovation über alles”.

Einher geht dies oft mit der Aufgabe einer erfolgreichen Position: Qualität zahlt sich aus.

So waren Levi’s früher eine intelligente Anschaffung, weil sie bei doppeltem Preis fünfmal so lange hielten. Heute kauft man besser keine Levi’s mehr. Neben schlechter Passform und hohen Preisen zeichnen sie sich vor allem durch eine kurze Lebensdauer aus.

Wer sich vom Markenanbieter für Qualitätsbekleidung zum Modeunternehmen entwickelt, der riskiert, irgendwann auch mal aus der Mode zu sein.

Grundig betritt Mobilfunkmarkt

Der Unterhaltungselektronik-Hersteller Grundig will in den Mobilfunkmarkt einsteigen.

Bereits in Kürze werden Handys in Lizenz unter dem Markennamen Grundig herausgebracht, teilte die Grundig Intermedia GmbH in Nürnberg am Mittwoch mit.

Grundig Intermedia umfasst als Nachfolgerin der insolventen Grundig AG deren
Kerngeschäft mit Fernsehgeräten und Unterhaltungselektronik.
Geschäftsführer Hubert Roth sagte: “Wir sind überzeugt, dass die Lizenz den Wert der
Marke Grundig deutlich erhöhen und den Zugang zum Telekommunikationsmarkt schaffen wird.”

Grundig habe ambitionierte Pläne für die Ausweitung seiner Geschäftsfelder.

Der Lizenznehmer erwarb die weltweiten Exklusivrechte für die Herstellung und den
Vertrieb von mobilen Kommunikationsprodukten und deren Zubehör unter dem Namen Grundig.

Nach Worten des Firmenchef will man zunächst vier neue Grundig-Handys herausbringen und bereits auf der Fachmesse CeBIT im März in Hannover vorstellen.

Die Markenbekanntheit von Grundig werde es erlauben, in neuen Märkten Fuß zu fassen.

Magenta exklusiv für Telekom

Die Deutsche Telekom hat eigenen Angaben zufolge ihren Markenauftritt in der Farbe Magenta erfolgreich vor Gericht gegen Nachahmer verteidigt.

Ein Telekom-Sprecher sagte in Bonn, der Bundesgerichtshof (BGH) habe anderen Unternehmen in der Branche Telekommunikation die Nutzung der Farbe Magenta untersagt.
Es bestünde Verwechslungsgefahr mit dem Auftritt der Telekom, da in der Öffentlichkeit die Farbe Magenta mit der Deutschen Telekom verbunden werde.

Der vom BGH entschiedene Fall geht auf eine Werbekampagne des Telekommunikationsanbieters Mobilcom zurück. Mobilcom hatte in den Jahren 1998 und 1999 in Anzeigen mit der Farbe Magenta für das eigene Unternehmen geworben und Kunden zum Wechsel von der Telekom aufgefordert. Die Telekom versucht seit Jahren vehement,
ihren in den 90er Jahren bei der Privatisierung entworfenen Markenauftritt mit der Farbe Magenta zu verteidigen.

Nach Unternehmensangaben verbanden zuletzt in Umfragen rund 70 Prozent der Befragten die Farbe Magenta mit dem Konzern.